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Veranstaltungen

Veranstaltung 

Great Ladies in Jazz -Eine Hommage an Ella Fitzgerald und Billie Holiday
Titel:
Great Ladies in Jazz -Eine Hommage an Ella Fitzgerald und Billie Holiday
Wann:
13.05.2011
Wo:
Rathausgalerie Riegelsberg -
Kategorie:
Konzert

Beschreibung

Kulturverein Riegelsberg und Gemeinde Riegelsberg präsentieren: 

Konzert „Great Ladies  in Jazz – Eine Hommage an  Ella Fitzgerald und Billie Holiday“

 

Die Veranstaltung soll Leben und künstlerisches Schaffen der beiden Jazz-Ladies Ella Fitzgerald und Billie Holiday aufzeigen. Dazu werden Powerpoint-Präsentationen, Ausstellung von Postern/Fotografien, Film-Dokumente und die musikalische Interpretation durch die Band Jazzy Listening  verwendet.

Die Königin des Jazzgesangs ist unbestritten Ella Fitzgerald (geb. 1917, gest. 1996). Sie  wuchs in der Nähe von New York auf und war seit ihrem vierzehnten Lebensjahr als Vollwaise auf sich allein gestellt. Ihr Debüt als Sängerin gab sie mit sechzehn im legendären Apollo Theater in Harlem. 1936 nahmen sie mit „Love and Kisses“ eine erste Platte auf; 1938 hatten sie einen Nummer-Eins-Hit: Das fröhliche „A Tisket A Tasket“ - eigentlich ein Kinderlied - machte sie  zum Star.  So begann sie 1941 ihre Solokarriere und entwickelte sich zu einer der größten Jazzsängerinnen. Ihr Repertoire reichte von Swing über Bebop, Blues, Bossa Nova, Samba, Gospel und Hip-Hop bis zu verjazzten Weihnachtsliedern. Oft wurde sie die First Lady of Song genannt. Ihr Markenzeichen war eine Gesangsart, die sie mitentwickelte und zu Weltruhm verhalf: der Scatgesang.

Eine ebenso grosse Sängerin war Billie Holiday (geb. 1915, gest. 1959). Sie wurde von vielen Eleanora, aber auch Lady Day genannt. 1930 begann sie in Clubs aufzutreten. Ihr musikalisches Vorbild fand Billie in der Blues-Sängerin Bessie Smith (1894–1937). Später arbeitete sie zusammen mit Musikern wie Benny Goodman, Louis Armstrong, Teddy Wilson, Lester Young, Count Basie und Artie Shaw. Als eine der ersten Jazzsängerinnen trat sie mit weißen Musikern auf und überwand damit rassistische Beschränkungen. Die Dramatik ihres Gesangs erklärte sie einmal so: „Ich habe solche Songs gelebt“. 1939 sang sie erstmals den Song Strange Fruit, der eindringlich die Lynchjustiz an Schwarzen im Süden der USA thematisierte. Seither verband das Publikum Billie Holiday mit diesem Stück und wollte es immer wieder von ihr hören. Billie litt unter ihrer Diskriminierung als Schwarze. Billie nahm ca. 350 Titel auf, darunter waren einige kommerzielle Erfolge: Z. B. neben Strange Fruit auch Fine and Mellow oder Lover Man. Seit Anfang der vierziger Jahre war Billie heroinabhängig, nachdem sie vorher schon wie in den Musikerkreisen üblich Marihuana und in beträchtlichem Umfang Alkohol konsumiert hatte. Durch ihre Sucht kam sie immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt. Mehrere Entzugsversuche waren erfolglos. Der Drogenkonsum wirkte sich auch auf ihre Stimme aus. In ihren späteren Aufnahmen weicht ihr jugendlicher Elan zusehends einem Anflug von Schwermut. Holidays letzte Lebensjahre wurden von zahlreichen Problemen überschattet. Mit 44 Jahren wurde sie schwer herz- und leberkrank in ein New Yorker Krankenhaus eingeliefert, wo sie unter entwürdigenden Umständen an Leberzirrhose verstarb.

Die sechsköpfige Band “Jazzy Listening“ hat ein Querschnittsprogramm aus den Werken der beiden Sängerinnen erarbeitet, das musikalisch zeitgemäß vom Saxophonisten Udo Lovisa  und dem Bassisten/Saxophonisten Edgar Huckert (Gastmusiker bei Jazzy Listening) arrangiert wurde. In dieses Programm integriert sind computergestützte Animationen aus dem Leben der beiden Jazzsängerinnen. Weiterhin finden sich im  Konzertverlauf seltene Filmaufnahmen aus den dreißiger bis fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhundert, die mit Beamertechnologien im Konzertsaal projiziert werden. Eine Ausstellung mit ca. 30 Postern/Photos über das Werk von Ella und Billie  rundet das Event ab.  

Veranstaltungsort

Venue:
Rathausgalerie Riegelsberg

Beschreibung

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